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Südkurier (8/2015) Freunde der klassischen wie Kammermusik hatten am Samstagvormittag ihre helle Freude. Kurzfristig lud der St. Georgener Hanno Dönneweg zu einer Matinee in den Saal der Jugendmusikschule (JMS) ein. Viele kamen und genossen die musikalische Atempause im Alltagsgeschehen.Der Bogen reichte vom Barock mit Bach und Fasch, über die Romantik mit Franz Liszt und Camille Saint-Saëns zur Wiener Klassik von Hoffmeister und der Neoklassik von Wilson Osborne. Bei Letzterem und dessen Rhapsody for Bassoon solo glänzte Hanno Dönneweg mit einem handwerklich reinen Fagott. Die Pianistin Hsiaoyen Chen bot dann Hanno Dönneweg in Faschs Sonate in C-Dur einen einfühlsamen Hintergrund zum barocken Solitär. Zweifelsfrei war die Sonata für Fagott und Klavier op. 168 von Camille Saint-Saëns der Höhepunkt der Matinee, wobei beide Solisten hier musikalisch verschmolzen und Dönneweg einmal mehr in St. Georgen sein solistisches Können und Einfühlungsvermögen bewies. SchwaBo (8/2015) Dönneweg ist ein Magier des Fagotts. Gerade bei der "Rhapsody for Bassoon" von Willson Osborne schlug er das Publikum in den Bann. Das als "Studie" konzipierte Werk wurde mit Improvisations-Charakter tiefsinnig vorgetragen. Der Interpret bewies beste Atemtechnik, gelungene Phrasierung und meditative Gestaltung. Die Höhen bezauberten mit ihrem fein Klang und die sonor-dunkle Tiefe im Kontrabereich wurde zum verblüffenden Erlebnis. Bei Johann Friedrich Faschs C-Dur-Sonate hatte Dönneweg in Hsiao-Yen Chen eine gefühlvolle Begleiterin, die metrische Genauigkeit verfolgte, aber auch das Tempo abfedern konnte, Akkorde sicher setzte und sich dezent zurück hielt. Der virtuose Fagottist schmeichelte sich bereits beim Kopfsatz mit den Legatopassagen ins Ohr. Die sympathische Ausstrahlung wurde beim heiteren Allegro mit gekonnten Staccati gesteigert, im Andante wurde ein klangvolles Ton-Geflecht bei trefflichem Tempo geboten und mitreißend war das Finale. Eine gelungene Programmabrundung war die Sonate op. 168 von Camille Saint-Saens für Fagott und Klavier, bei der Dönneweg auswendig spielte. Angenehm kam die Einleitung des Pianos herüber, in den sich der Gesang des Fagotts einfügte. Viele technische Möglichkeiten setzte das Fagott im Allegro scherzando um, im besten Zusammenwirken mit dem Klavier. Ein schlichter Satz mit großer Ausstrahlung wurde mit dem Adagio geboten und ein von Triller geprägter Schluss-Satz ließ keine Wünsche offen. Schwäbische Post (6/2015) Nach der Pause die Tops des Konzertes – zwei Rosetti-Konzerte, eines für Fagott und Orchester, eines für Horn und Orchester. Der junge Fagottist Hanno Dönneweg überzeugte mit differenziertem virtuosen Spiel, ein Vergnügen durch und durch. Augsburger Allgemeine (6/2015) Zwei weitere Solokonzerte Rosettis bewiesen dessen Vielfältigkeit. Dabei setzte der Solo-Fagottist des Radio-Sinfonieorchesters Stuttgart, Hanno Dönneweg einen Glanzpunkt mit dem anspruchsvollen „Fagottkonzert B-Dur“…. Heilbronner Stimme (3/2015) Bei Paganinis Perpetuum mobile bewältigt Hanno Dönneweg mühelos schier akrobatische Kunststücke auf seinem Fagott. Badische Neueste Nachrichten (1/2015) Paganinis Perpetuum mobile mit brillantem Solisten Hanno Dönneweg. SchwaBo (9/2014) Die Qualität des Fagottisten Hanno Dönneweg ist sprichwörtlich. Er hatte sich die a-Moll-Flötenpartita erkoren, die sich auch in der Fassung für Fagott großer Beliebtheit erfreut. Sonore Stimmung, lieblich näselnder Klang, ausgewogene Dynamik, singendes Legato und perfekt gestoßene Staccati ließen die Allemande zum Genuss werden. Mit bester Atemtechnik, feinen Pianostellen und gekonnten Trillern wurde die heitere Courante interpretiert und fröhlich erklang die "Bourrée anglaise“. Stuttgarter Nachrichten (6/2014) Zu: Exzellenzpreis 2014 der FuF des RSO Prämiert werden – in Absprache mit dem Orchestermanagement und dem Orchestervorstand – Leistungen, die aus dem Orchester heraus entstehen und über das normale Maß hinausgehen. Deshalb geht der Preis 2014 an den Fagottisten Hanno Dönneweg, weil er gemeinsam mit einem Musikwissenschaftler unbekannte Fagottliteratur aufgearbeitet hat. Mit dem Preisgeld finanzieren wir eine CD-Aufnahme. Augsburger Allgemeine (1/2012) …wunderschön zwischen den gesungenen Werken Bach-Sätze, solo gespielt vom Stuttgarter Fagottisten Hanno Dönneweg…. Augsburger Allgemeine (6/2009) Das Fagott führte vom liedhaften Anfang an das Ensemble an. Wenn auch in der Folge auch die anderen Instrumente die Führungsrolle übernahmen, war klar, dass man einen Fagottisten der Spitzenklasse erleben konnte, der mit seiner souveränen Virtuosität bestach. Ein Paradestück für das Fagott war Carl Jacobis Quartett, zumal Hanno Dönneweg mit seinen fabelhaften technischen Fähigkeiten vergessen ließ, dass dieses Instrument eher als Begleitinstrument gilt, und alle Schwierigkeiten mit leicht anmutendem Spiel überwand. Die vielen aparten Verzierungen im Allegro-Satz und die über den ganzen Tonumfang des Instruments perlenden Tonleitern verdienten die höchste Bewunderung des Publikums, das dem Ensemble mit einem lang anhaltenden Beifall für das außergewöhnliche Musikerlebnis dankte. Neue Rhein Zeitung Essen (10/2007) Aber auch Vivaldi war vertreten mit zwei Concerti für Fagott, in denen sich Hanno Dönneweg als Solist profilierte. Putzmunter und geschmeidig blies er sich mit der typisch angerauten Instrumentalstimme durch den Tonraum, spielte seine Virtuosität aus und zeigte weitgespannten Legato-Atem für die melodischen Bögen. Hessisch-Niedersächsische Allgemeine (9/2007) In chromatischen Läufen über den ganzen Tonumfang seines Instruments und einer von großen Sprüngen gekennzeichneten Melodik bewies Hanno Dönneweg seine ungewöhnliche Virtuosität. Schwäbische Zeitung (12/2006) Hanno Dönneweg spielte vollkommen wendig, weich, mit einer für das große Instrument ungewöhnlichen Zartheit. Göttinger Tagblatt (5/2006) Hanno Dönneweg begeisterte im folgenden Konzert F-Dur für Fagott und Orchester von Carl Maria von Weber durch seine technisch makellose, virtuose und musikalisch ausdrucksvolle Interpretation. Stuttgarter Zeitung (3/2005) Wenn aber ein Orchester wie das Radio-Sinfonieorchester Stuttgart einen so fabelhaften Solisten in den Reihen hat wie Hanno Dönneweg, dann kann man den ruhig mal entsprechend präsentieren. Den „Hummelflug“ erklatschte sich das Publikum im Beethovensaal als Zugabe nach Dönnewegs fulminanter Interpretation von Carl Maria von Webers Fagottkonzert F-Dur. Stuttgarter Nachrichten (3/2005) Gottlob hatte der Abend auch eine musikalisch bezaubernde Mitte durch den Auftritt des RSO-Solofagottisten Hanno Dönneweg mit Webers Fagottkonzert op. 75. Bei dem jungen Schwarzwälder, vor zwei Jahren mit einem Glücksgriff nach Stuttgart geholt, klingt das Fagott nicht wie üblich nach Erkältung und Sarkasmus; dönneweg lässt es singen, in einer ausdrucksvollen Kadenz schwelgen und im Finale vor Übermut strahlen. Noble Klangvorstellung und unverbrauchte Technik finden in seinem Spiel zusammen. Nach einer wahnwitzigen Hummelflug-Zugabe waren die Kollegen auf dem Podium so begeistert wie die Stuttgarter im Beethovensaal.